Über Uns
Unternehmensgeschichte von Scheder Schwertransporte
Seit über 70 Jahren steht Scheder für zuverlässige Schwertransporte, Speziallogistik und maßgeschneiderte Transportlösungen. Als familiengeführtes Unternehmen in dritter Generation bewegen wir Betonbauteile, Stahlkonstruktionen und schwere Industriekomponenten mit modernster Technik, höchster Präzision und echter Leidenschaft für Schwerlastlogistik.
Mit leistungsstarkem Fuhrpark, jahrzehntelanger Erfahrung und innovativen Transportkonzepten realisieren wir selbst komplexe Spezialtransporte bis 150 Tonnen – sicher, flexibel und europaweit.
1950er
Die Pionierjahre im Steigerwald
In der Aufbruchstimmung nach dem Zweiten Weltkrieg legte Herbert Scheder in Traustadt den Grundstein für das heutige Unternehmen. Mit einem robusten Henschel Diesel LKW und großem Pioniergeist bewältigte er die ersten Kilometer der Firmengeschichte, wobei der Fokus damals vor allem auf regionalen Holztransporten aus dem Steigerwald und klassischen Pritschen-Dienstleistungen lag.
1960er
Spezialisierung und Einstieg in die Bauindustrie
Ab 1958 erschloss Scheder mit dem Transport der ersten Betonbinder für das Fertigteilwerk Riedel Bau in Schweinfurt sowie dem Transport von Stahlträgern ein neues Geschäftsfeld. Die langjährige Erfahrung aus den Holztransporten mit Zugmaschine und Nachläufer erwies sich dabei als entscheidender Vorteil: Diese Technik ermöglichte den reibungslosen Einstieg in die Beförderung langer, selbsttragender Beton- und Stahlteile. Mit der Anschaffung des ersten MAN 10.210 wurde der Fuhrpark zudem technisch auf die wachsenden Anforderungen der Bauindustrie vorbereitet.
1970er
Die Ära der Spezialisierung
In den 1970er Jahren vollzog das Unternehmen den endgültigen Wandel zum Spezialtransporteur: Die Holztransporte wurden eingestellt, um sich voll und ganz auf die anspruchsvolle Beförderung von Beton- und Stahlbauteilen zu konzentrieren. Mit der Investition in einen modernen 3-Achs MAN F8 wurde der Fuhrpark technisch aufgerüstet. Bemerkenswert blieb dabei die Struktur des Betriebs – Herbert Scheder leitete das Unternehmen weiterhin als Einmannbetrieb und bewältigte sämtliche Transporte und administrativen Aufgaben in Eigenregie.
1980er
Generationenwechsel und Expansion
Unternehmen zum Familienbetrieb und stellte die ersten Mitarbeiter ein. Technisch setzte die Firma neue Maßstäbe: Zwei moderne MAN F90, 3-Achs-Nachläufer von Doll und ein Faymonville-Telesattel in der markanten neuen orangefarbenen Lackierung erweiterten den Fuhrpark. Diese neue Technik ermöglichte es fortan, deutlich schwerere und längere Bauteile zu transportieren. Mit dem Mauerfall 1989 weitete Scheder sein Einsatzgebiet unmittelbar aus und führte die ersten Transporte in den neuen Bundesländern durch.
1990er
Der Sprung zur modernen Logistik-Zentrale
Die 90er Jahre standen im Zeichen massiver Expansion: 1996 feierte das Unternehmen die Einweihung des neuen Firmengeländes in Unterspiesheim, das mit eigenem Büro, großzügigen Abstellflächen, Tankstelle und LKW-Werkstatt eine hochmoderne Infrastruktur schuf. Technisch rüstete Scheder massiv auf: Neben einer Flotte von sieben 3-Achs-MAN-Zugmaschinen wurden bereits die ersten 2-Achs-Dollys und 4-Achs-Nachläufer der Firma Doll angeschafft. Damit festigte Scheder seine Position im überregionalen Fernverkehr und führte Schwer- und Spezialtransporte aller Art auf Tiefladern, Telesatteln oder Nachläufern durch.
2000er
Vorstoß in die schwere Infrastruktur-Logistik
Mit dem neuen Jahrtausend stieg Scheder bundesweit in große Infrastrukturprojekte ein. Das Fundament für diese anspruchsvollen Aufgaben war die Investition in absolute Schwerlast-Power: Eine neue 8x4 V10 Sattelzugmaschine (MAN 41.603) bildete das Herzstück der Flotte. In Kombination mit einem 4-Achs-Tieflader als Dolly und einem 5-Achs-Nachläufer wurden nun beeindruckende Gesamtzuggewichte von bis zu 125 Tonnen bewegt – ein technologischer Meilenstein, der das Unternehmen in die oberste Liga der Speziallogistik katapultierte.
2010er
Autarkie und maximale Kapazität
In diesem Jahrzehnt festigte Scheder seine Position als Komplettanbieter für anspruchsvolle Großprojekte. Durch die Investition in zwei Mercedes 8x4 Schwerlastzugmaschinen sowie zusätzliche 3-Achs-Dollys und 5-Achs-Nachläufer wurde die Abwicklung komplexer Infrastrukturvorhaben vollständig mit eigenem Equipment möglich. Neue 10-Achs- und 6-Achs-Tieflader erweiterten das Spektrum zudem auf extrem schwere und kompakte Bauteile für Industrie und Bauwesen. In Spitzenzeiten unterstrichen bis zu 15 im Einsatz befindliche Zugmaschinen die enorme Leistungsfähigkeit des Unternehmens.
2020 bis heute
Die dritte Generation und neue Rekordlasten
Mit dem Einstieg von Christian Scheder im September 2020 als Nutzfahrzeugmeister wurde die nächste Generation fest im Unternehmen verankert. Er übernahm die Werkstattleitung sowie die Abwicklung hochkomplexer Spezialtransporte. Technisch setzt Scheder weiterhin auf modernste Kraftpakete wie die Volvo FH16 Schwerlastzugmaschine sowie neue 4-Achs-Dollys und 6-Achs-Nachläufer mit 12-Tonnen-Achslast. Durch die Kombination aus 7-Achs-Tieflader und dem neuen 6-Achs-Nachläufer erreicht der Fuhrpark heute beeindruckende Gesamtzuggewichte von bis zu 150 Tonnen.